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GUARDIAN

GUarded by Advanced Radar technology-based DIagnostics Applied in palliative and intensive care Nursing (GUARDIAN)

Ziel des Projektes ist die Steigerung der Lebensqualität von Pflegepatienten sowie die Prozessoptimierung für Pflegende durch berührungslose Vitalparameterüberwachung. In der Intensiv- und Palliativmedizin sind Vitalparameter wie Atmung und Herzschlag insbesondere für die Erkennung von Krisensituationen entscheidend. Derzeit werden die Pflegebedürftigen dabei durch die  eingesetzten oftmals störanfälligen kabelgebundenden Elektroden und Sensoren stark in ihrer Bewegeungsfreiheit eingeschränkt. Im Rahmen des Vorhaben soll die Möglichkeit einer berührungslosen Distanzerfassung von Atmung und Herzschlag mittels multimodaler, elektromagnetischer Hochfrequenzsensorik und deren rechtliche Zulässigkeit untersucht werden.

Dazu wird erstmals die Sechstor-Interferometrie-Technologie eingesetzt. Durch deren Einsatz werden alle Körperbewegeungen mit bisher nicht erreichter Distanzauflösung im Mikrometerbereich erfasst und Atmung sowie Herzschlag extrahiert. Auf Grundlage automatisierter Auswertungen werden die Informationen dem medizinisch-pflegerischen Personal zur Verfügung gestellt. Die Dokumentation wird zudem durch die optionale Einspeisung in das Krankenhausinformationssystem (KIS) erleichtert.

Die Forschungsstelle für Wirtschafts- und Medizinstrafrecht (FoWiMed) beschäftigt sich mit den rechtlichen Seiten des GUARDIAN-Projektes, angefangen bei den strafrechtlichen Problematiken über zivilrechtliche Haftungsfragen bis hin zu datenschutzrechtlichen Implikationen.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier>>

 

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

Laufzeit: Januar 2017 – Dezember 2019

Ansprechpartner: Johannes Gründel