Standpunkt zur Reform der Juristenausbildung aus strafrechtlicher Sicht

Die Juristenausbildung soll reformiert werden. Ziel ist die Gewährleistung der in § 5 d I 2 des Deutschen Richtergesetzes vorgesehenen Einheitlichkeit von Prüfungsanforderungen und Leistungsbewertung. Dazu wurde der sich aus leitenden Beamten aller Landesjustizprüfungsämter zusammensetzende Koordinierungsausschuss Juristenausbildung seit 2012 mit der Erarbeitung von Vorschlägen beauftragt, die eine deutschlandweite Vereinheitlichung und Reduzierung des Pflichtfachstoffs in der Ersten Juristischen Prüfung im Auge haben. Inzwischen legte er der Konferenz der Justizministerinnen und Justizminister drei Berichte hierzu vor, deren Empfehlungen als sachgerechte Grundlage zur weiteren Harmonisierung der Juristenausbildung gewertet wurden. Die Berichte sowie der Beschluss der Herbstkonferenz 2017 sind abrufbar unter justiz.nrw.de.

Prof. Jäger legt seinen Standpunkt zur Reform der Juristenausbildung aus strafrechtlicher Sicht in der Zeitschrift für Didaktik der Rechtswissenschaft (ZDRW, 66) dar.

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